Medizinischer Beirat

Cannerald fokussiert sich darauf, der Gesellschaft den Nutzen von Cannabis in der therapeutischen Anwendung vorzustellen, sowie die positiven Ergebnisse der Behandlung näherzubringen. Das Medical Advisory Board ist hierbei der erste große Schritt in diese Richtung. Durch dieses hoch qualifizierte Expertenteam wird Cannerald in der Lage sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen und schneller in den Bereich der Forschung einzutauchen.

Prof. Xenofon Baraliakos

Prof. Xenofon Baraliakos ist Leiter der Rheumatologie am Rheumazentrum Ruhrgebiet Herne und Professor für Innere Medizin und Rheumatologie an der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland. Er studierte Humanmedizin an den Universitäten in Magdeburg und Berlin, Deutschland.

Prof. Baraliakos erwarb 2007 die Facharztanerkennung für orthopädische Chirurgie und 2014 für Innere Medizin sowie Rheumatologie. Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf das Gebiet der Spondyloarthritiden (SpA), mit besonderem Schwerpunkt auf bildgebende Verfahren und Behandlung.

Prof. Baraliakos wurde unter anderem 2005 mit dem EWRR Award, 2006 und 2008 mit dem EULAR Young Investigator Award, 2010 mit dem Preis der Deutschen Patienten-AS-Gesellschaft und 2014 mit dem Award for Excellence in Clinical Research der European Society for Clinical Investigations ausgezeichnet.

Prof. Baraliakos ist Mitglied des American College of Rheumatology (ACR), der Group for Research and Assessment of Psoriasis and Psoriatic Arthritis (GRAPPA) und der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. Darüber hinaus ist er Gutachter und Mitherausgeber einer Reihe bedeutender rheumatologischer Fachzeitschriften.

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Dr. Philipp Sewerin, MD, PhD

Philipp Sewerin ist außerordentlicher Professor und Oberarzt im Rheumazentrum Ruhrgebiet der Ruhr-Universität Bochum und Arbeitsgruppenleiter in der Hiller-Forschungsstelle für Rheumatologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Düsseldorf, Deutschland. Er studierte Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Zürich, Schweiz, und wurde 2013 mit einer Arbeit zum Thema "Effects of the prostaglandin analog iloprost on proliferation and differentiation of mesenchymal progenitor cells" promoviert.

Nach einem Postdoc-Aufenthalt in Harvard kehrte er nach Düsseldorf zurück, wo er eine Assistenzprofessur und einen Lehrauftrag für Rheumatologie mit dem Titel "Die Bedeutung der Magnetresonanztomografie für die Diagnose, Therapieüberwachung und Vorhersage von entzündlichen Gelenkerkrankungen" erhielt.

Dr. Sewerins Hauptforschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der Biomarker, der Magnetresonanztomografie (MRT) bei rheumatoider Arthritis (RA) sowie weiteren rheumatischen Erkrankungen. Er ist Principal, Investigator und Sub-Investigator für klinische Studien der Phasen 2 bis 4 zur guten klinischen Praxis und ist der Experte für muskuloskelettale MRT bei der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (ESR) und der Ultraschallsachverständige ( insbesondere Arthrosonografie) bei der Europäischen Liga gegen Rheuma (EULAR).

Dr. Sewerin hat zahlreiche Publikationen zur Bildgebung bei RA veröffentlicht und ist außerdem Gutachter für zahlreiche Fachzeitschriften, darunter BMC, Arthritis & Rheumatology und Arthritis Research & Therapy, sowie Mitglied des Editorial Board of the Annals of the Rheumatic Diseases.

Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Totzeck

Professor Totzeck ist Oberarzt an der Klinik für Kardiologie und Gefäßmedizin, Westdeutsches Herz- und Gefäßzentrum, Universitätsklinikum Essen.

Professor Totzeck studierte Humanmedizin in Düsseldorf, Deutschland, und erhielt die Facharztanerkennung für Innere Medizin und Innere Medizin und Kardiologie. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der akuten Herzschädigung und deren Reparatur, mit besonderem Augenmerk auf dem akuten Myokardinfarkt. Ein weiterer Schwerpunkt sind die schädigenden Folgen von Krebs und Krebstherapie (Kardio-Onkologie). Prof. Totzeck hat etwa 100 Publikationen in den oben genannten Forschungsbereichen. Methodisch hat er experimentelle, translationale und klinische Studien durchgeführt.

Er ist Fellow der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (FESC), Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe Kardio-Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) sowie Gründer und Vorsitzender der Organisation.