Arten von Konsum

Wenn man die Frage stellt, auf welche Art und Weise man Cannabis konsumieren kann, antworten viele Personen: Rauchen.

Natürlich ist das Rauchen die häufigste Variante, wie Cannabis konsumiert wird. Tatsächlich gibt es aber auch andere Methoden, das grüne Kraut zu genießen.

Öle gibt es aus aus verschiedenen Cannabis-Sorten mit unterschiedlichem Konzentrat-Gehalt von CBD oder THC und können wir essbare Cannabisprodukte oral eingenommen werden. Je nach Dosierung und Sorte, können auch Öle eine zeitversetzte psychoaktive Wirkung haben.

Ähnlich wie Öle, werden auch Tinkturen oral eingenommen mit der Verschiedenheit, dass diese schneller in den Blutkreislauf gelangen, somit schneller wirken und sich besser dosieren lassen. Häufig werden Tinkturen in Zusammenspiel mit einer medizischen Behandlung empfohlen.

Cremes mit Inhaltsstoffen aus Cannabis können bei Schmerzen, Entzündungen oder wunden Stellen auf der Haut aufgetragen werden und hat keine psychoaktive Wirkung.

Die Hinzugabe von Cannabis beim Backen oder Kochen ist neben dem Rauchen, eine der gängisten Möglichkeiten, Cannabis zu konsumieren. Von dem Dasein von Haschkeksen oder Grasmuffins wissen sicherlich viele. Ob Cannabismehl beim Brotbacken oder Gerichte, welchen man Öl oder Butter beigibt, nahezu jedes Gericht kann man mittlerweile mit Cannabis verfeinern. Da Cannabis zum auflösen am besten Hitze und Fett und mindestens Alkohol benötigt, wurde von einem Hersteller eine Methode mit Hilfe von Lecithin entwickelt, welche es möglich macht Cannabis im Wasser löslich zu machen. Nun kann man einfach Cannabis in seinen Drink oder ins morgendliche Müsli mixen.

Die wahrscheinlich außergewöhnlichste Art des Cannabis Konsums ist die Rektale Applikation. Für viele ist diese effektive Methode allerdings gewöhnungsbedürftig. Anders als beim oralen Verzehr von Cannabis, wo etwa 8% des THC-Gehaltes vom Magen-Darm-Trakt aufgenommen wird, was ca. einem Drittel des Anteils enstpricht, welcher bei Inhalation aufgenommen wird, wird durch die Rektale Applikation in Form von Zäpfchen der Magen Darm-Trakt gemieden. Auf diese Weise gelangen das THC, CBD und andere Cannabinoide in deutlich höherer Konzentration ins Blut.

Das Vapen, also verdampfen von Gras beschreiben viele Konsumenten als klareres High Erlebnis und sprechen von einem besseren Geschmack als beim Rauchen und ziehen es dem oftmals vor. Auch ist das Verdampfen sparsamer, als das pure Verbrennen von den Blüten. Darüberhinaus ist das Verdampfen gesünder als das Verbrennen von Cannabis, da hierbei sämtliche Schadstoffe erzeugt werden. Da diese Art von Konsum gar nicht mehr so selten ist, gibt es vielerlei Verdampfer für den privaten Gebrauch für einen einen erschwinglichen Preis.

Eine Hardcore Variante, die bei vielen als Jugendsünde kategorisiert wird, ist das Hotboxing. Hierbei wird der Rauch oder Dampf von Cannabis oder anderen Mitteln in einem kleinen Raum, meistens mit weiteren Personen inhaliert, wobei der soziale Aspekt eine Rolle spielt. Dazu können Telefonzellen, Schränke, Autos oder auch Motorradhelme dienen. Durch den kleinen Raum und fehlenden oder nicht genügenden Sauerstoffzufuhr, ist dies vom gesundheitlichen Standpunkt aus nicht sonderlich zu empfehlen. Bei Cannabis-Konsumenten kommt das Hotboxing so gut wie gar nicht in Frage, da Cannabis genossen werden soll und somit findet man diese Art überwiegend bei Jugendlichen.

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  • Erstellt am: 02.10.2018
  • Letzte Änderung: 04.10.2018 02:10 Uhr