Was ist Cannabis?

Cannabis ist eine der ältesten Kulturpflanzen mit mehr als 400 verschiedenen Wirkstoffen und wird als Medizin, als Nahrungsmittel und als Rohstoff verwendet.
Die wahrscheinlich zwei bekanntesten Inhaltsstoffe der Cannabis-Pflanze sind das Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).
Der menschliche Körper produziert selbst Cannabinoide, sodass Cannabis für den Körper ein bekannter Stoff ist, im Gegensatz zum Alkohol, welches dem Organismus fremd und ein Gift für ihn ist.
Der erste Nachweis für die Verwendung von Cannabis in der Medizin stammt aus dem Jahr 2700 vor Christus aus China. Shen Nung, der chinesische Kaiser empfahl damals Cannabisharz als Heilmittel gegen Frauenkrankheiten, Verstopfung, Rheuma, Malaria und die Vitaminmangelkrankheit Beriberi. Auch im Alltag fand man für das Hanf bereits schon früh Verwendung. So waren die Segeltücher Christopher Kolumbus‘ Santa Maria und der beiden Begleitschiffe Niña und Pinta aus Hanf gewoben, da es sich durch seine Robustheit bewährt hatte.
Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde Cannabis von den USA ausgehend als gefährliche Droge klassifiziert und kriminalisiert.
Dennoch konnte bis heute kein einziger Todesfall aufgrund einer Überdosis von Cannabis festgestellt werden können. 680kg Cannabis in 15 Minuten müsste der Mensch konsumieren, damit es für ihn tödliche Folgen hat. Da so eine hohe Menge wohl kaum von einem Menschen in so kurzer Zeit aufgenommen werden kann, ist es nicht verwunderlich, dass es keine Todesfälle wegen überdosiertem Cannabis-Konsum gibt.
Im Vergleich dazu starb die 28-jährige Amerikanerin Jennifer Strange an überhöhtem Wasserkonsum, als sie innerhalb von drei Stunden acht Liter Wasser trank, sodass in vielen Dingen die Menge die entscheidende Rolle spielt.

Quellen


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  • Erstellt am: 30.12.2018
  • Letzte Änderung: 30.12.2018 04:12 Uhr